Ludgerischule Billerbeck
     Kath. Grundschule

Monats-Archive: Dezember 2014

Erste Erfahrungen zum Thema Magnetismus

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Im Sachunterricht beschäftigten sich kürzlich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2A erstmals mit dem Thema Magnetismus. In den dabei durchgeführten Experimenten erfuhren sie, welche Materialien ein Magnet anzieht und welche nicht und dass man mit einem Magneten überprüfen kann, ob ein Gegensand Eisen enthält oder nicht. Die bei den Experimenten gewonnenen Erkenntnisse wurden anschließend in Versuchsprotokollen festgehalten. In später folgenden Unterrichtseinheiten werden die Kinder entdecken, dass sich gleichnamige Pole abstoßen und ungleichnamige Pole anziehen. Sie werden einen Eisendraht selbst  magnetisieren und eigenständige Versuche planen und durchführen, über das Arbeiten von Wissenschaftlern nachdenken und so naturwissenschaftliches Arbeiten und Denken erlernen.

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Mit Nüssen Rhythmus bekommen

Grund- und Musikschule kooperieren seit zwei Jahren / Gesang und musikalische Bewegungsspiele

Unbenannt

Billerbeck. (Von Stephanie Dircks, BA). Leo hat eine Lieblingsband – die von seinem Vater. Und der Siebenjährige kann sich durchaus vorstellen, dort selbst einmal mitzumachen. Später einmal. „Wenn mein Papa dafür zu alt ist, dann übernehme ich das wohl“, so der Grundschüler. „Als Sänger.“ Ein Grundstein dafür wird in der Ludgeri-Grundschule gelegt. Gemeint ist damit der Musikunterricht für die Erstklässler. Seit zwei Jahren arbeiten die Grundschule und die kommunale Musikschule Coesfeld-Billerbeck-Rosendahl im Musikunterricht für die Erstklässler zusammen. Sozusagen als Duo. Diese Musik-Kooperation, an der schon rund 200 Schüler teilgenommen haben, kann durch die finanzielle Unterstützung der Bürgerstiftung und des Fördervereins der Grundschule umgesetzt werden.

„Wir haben immer weniger ausgebildete Musikpädagogen“, sagt Schulleiter Alexander Kahlert. „Das ist aber nicht nur an unserer Schule so, sondern ein allgemeines Problem.“ Es sei nur sehr schwer, qualifizierten Musikunterricht anzubieten, wenn die Fachkräfte fehlen. Kahlert: „Musik im alltäglichen Unterricht ist aber ein hohes Gut“ und solle deswegen dauerhaft an der Schule verankert sein.

Eine Pädagogin der Musikschule unterstützt für eine Stunde in der Woche die Klassenlehrerin der i-Dötzchen beim Musikunterricht, der sonst von der Lehrerin, die keine musikpädagogische Ausbildung hat, fachfremd unterrichtet werden müsste. Am Ludgeri-Gebäude ist Gerburg Willing im Einsatz, zu den Kindern ins Johannisgebäude kommt Gesa Wulfhorst. Sie singen mit den Kindern, üben mit ihnen unter anderem Rhythmus- und Taktgefühl. Zudem gibt es musikalische Bewegungsspiele. „Immer passend zur Jahreszeit“, so Gesa Wulfhorst. Deswegen steht gestern auch ein Lied über den Pfefferkuchenmann auf dem Programm. Und: Mit Nüssen, die die Kinder gegeneinander schlagen, üben sie den Rhythmus.

Leo hat das ziemlich viel Spaß gemacht. Und auch seine beiden Klassenkameraden Paul und Lara sind eifrig bei der Sache. Den Dreien gefällt diese Art von Musikunterricht. „Man lernt einfach, Musik zu machen“, sagt Paul. Lara ist schon eine kleine musikalische Expertin. Die Siebenjährige spielt selbst Gitarre.

Im kommenden Sommer läuft die Förderung für das Musikprojekt aus. Die Ludgeri-Grundschule möchte aber nicht auf die Musik-Kooperation in den ersten Klassen verzichten. Damit das Projekt weiterhin umgesetzt werden könne, muss das Finanzielle gesichert sein. Der Förderverein der Grundschule wird einen Förderantrag an die Bürgerstiftung stellen. „Wir würden gerne weiterhin das Projekt unterstützen“, sagt Günter Idelmann, Vorsitzender der Bürgerstiftung. Denn der Bürgerstiftung sei es wichtig, dass der Übergang von der musikalischen Früherziehung in den Kindertageseinrichtungen in der Grundschule bestehen bleibe.

Sicherheit durch Sichtbarkeit

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Die dunkle Jahreszeit hat begonnen. Das Risiko, im Straßenverkehr übersehen zu werden, wächst hierdurch erheblich. Daher sollte sich jeder so auffällig wie möglich kleiden, um nicht zu verunglücken.

Um dieses Risiko den Kindern bewusst zu machen, besuchte Ralf Düesmann, Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizei Coesfeld, jetzt die Erstklässler der Ludgerischule Billerbeck. Dort erklärte er den Schülerinnen und Schülern, dass Kleidung in hellen Farben und mit Reflektoren einen ganz entscheidenden Faktor zur Verkehrssicherheit darstellen. In dieser Jahreszeit, in der die Kinder morgens auf dem Schulweg und nachmittags immer häufiger im Dunkeln unterwegs sind, ist es für sie überlebenswichtig, durch die Auswahl der Kleidungsstücke rechtzeitig gesehen zu werden.

Als Sicherheitsgeschenk erhielten alle Kinder zwei Leuchtfiguren, die von den Eltern auf die Kleidung der Schülerinnen und Schüler aufgenäht werden sollte. Ein Appell von Ralf Düesmann: „Eine Rundumausstattung würde den Kindern noch mehr Sicherheit geben. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihr Kind durch helle und reflektierende Kleidung zu schützen“.