Ludgerischule Billerbeck
     Kath. Grundschule

Monats-Archive: März 2015

Stockenten und ihr Lebensraum

Stockentenpaar_JA

Am letzten Dienstag war Frau Minderer vom Biologischen Zentrum Lüdinghausen zu Gast in der Klasse 4D, um gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern die Anpassung eines Wasservogels an seinen Lebensraum am Beispiel der Stockente zu untersuchen. Dabei konnten die Kinder viel über die Stockente lernen. In Kleingruppen wurde z. B. der speziellen Körperbau, der Schnabel, die Füße sowie die Einfettung des Gefieders erforscht, um der Frage: „Wie kann die Stockente am und im Wasser überleben?“ auf den Grund zu gehen. Drei Mütter und eine Praktikantin haben die Forschung unterstützt.

Anhang 1   Anhang 2

Anhang 3   Anhang 5

 

Hospiz macht Schule

Von Maria Nagorsnik-Höing

In der Woche vom 01.bis 06. März 2015 fand in der Ludgeri-Grundschule Billerbeck eine Projektwoche „Hospiz macht Schule“ statt, an der die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4a und 4b teilnahmen.

Hospiz macht Schule wurde im Jahr 2005/ 2006 von einer Arbeitsgruppe, die die Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz e.V. versammelt hatte, als ein Projekt für Grundschulen und Hospizvereine ins Leben gerufen und erarbeitet. Ziel des Projektes ist es, Kinder mit dem Thema „Tod und Sterben“ nicht alleine zu lassen. Im geschützten Rahmen sollen sie vielmehr die Möglichkeit bekommen, alle Fragen, die sie zu den Themen bewegen, zu stellen und so gut wie möglich beantwortet zu bekommen. Durch die Projektwoche gestalten die Kinder die 5 einzelnen Projekttage deshalb anhand ihrer eigenen Fragen, Erfahrungen und Potentiale. Das Projekt wirkt insofern meist präventiv. Die Eltern der Kinder lernen durch das Projekt, dass es gerade wichtig ist, bei den sensiblen Fragen des Lebens mit den Kindern offen zu sprechen und nichts zu verdrängen.

Zehn ehrenamtliche Trauer- und Sterbebegleiterinnen der Hospizgruppe Billerbeck e.V. gestalteten die fünf Vormittage zu den aufeinander aufbauenden Themenbereichen. Neben gemeinsamen Einführungen und Einstimmungen im Klassenverband, fand die sehr handlungsorientierte Auseinandersetzung überwiegend in festen Kleingruppen statt, so dass die Schülerinnen und Schüler in einer vertrauensvollen Atmosphäre ins Gespräch und in Austausch kamen. Die Themen waren:

1. Tag:  Einstieg in die Woche / Wie sich alles im Leben verändert
2. Tag:  Unserer Erfahrungen mit Krankheit und Leid
3. Tag:  Wir sprechen über das Sterben und den Tod
4. Tag:  Vom Traurigsein
5. Tag:  Wie können wir Trost finden und selber trösten/Abschlussfest

Die Kinder waren mit großer Begeisterung dabei, konnten sie doch beispielsweise einer „echten“ Ärztin und einer Krankenschwester, die zu Besuch kamen, alle möglichen Fragen über Krankheiten stellen. Besonders berührend war für die Kinder sicherlich die Auseinandersetzung mit dem Thema „Tod“ und „Trauer“. Dazu sahen sie einen Sachfilm aus der Reihe „Willi will´s wissen“. Durch die gute didaktische und methodische Aufbereitung der Themen konnten die Kinder hier viel Neues erfahren. Am letzten Projekttag waren die Eltern eingeladen, um sich von den Kindern die Arbeit der Woche präsentieren zu lassen. Gemeinsam wurde noch einmal der Film „Willi will´s wissen: Wie ist das mit dem Tod?“ angesehen.

 

Mathe mit dem Känguru

IMG_0796

Am heutigen Donnerstag fand zum 21. Mal der Känguru-Wettbewerb statt, an dem 137 Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen unserer Schule freiwillig teilgenommen und an den von der internationalen Assoziation „Kangourou sans frontières“ erarbeiteten und ausgewählten Aufgaben geknobelt haben. Die zentrale Auswertung erfolgt durch den Verein Mathematikwettbewerb Känguru e. V. mit Sitz an der Humboldt-Universität in Berlin. Die Ergebnisse und Urkunden werden voraussichtlich Ende April/Anfang Mai vorliegen.

Tennis in Schulalltag integriert – Projekt von DJK-VfL Billerbeck und Ludgeri-Grundschule

 

Olympiade zum Abschluss

 

Auch die Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen der  Ludgerischule Billerbeck am Standort Johannisgebäude nahmen jetzt an dem Grundschulprojekt, das in Zusammenarbeit zwischen der Tennisabteilung des DJK-VfL Billerbeck und der Ludgerischule Billerbeck durchgeführt wurde, teil. Unsere Fotos zeigen die  Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Erstplatzierten der Klassen 1A und 1B gemeinsam mit  Rektor Alexander Kahlert,  Trainer Harald Tenhagen und Katrin Bose.

 

IMG_0764   IMG_0771

IMG_0782   IMG_0786

„Tod darf kein Tabuthema sein“

Ludgeri-Grundschüler kommen während einer Projektwoche spielerisch mit ernsten Fragen in Kontakt

 

SAMSUNG   SAMSUNG

 

Billerbeck. Sterben und Tod. Das waren bislang Themen, mit denen die vier Freundinnen keine Berührungspunkte hatten. Deshalb ist es auch der Film „Wie ist das mit dem Tod?“ der Kinderreihe „Willi will’s wissen“, der die Viertklässlerinnen besonders zum Nachdenken bringt. „Ich wusste gar nicht, wie tief so ein Grab ist“, sagt Maya. Sie und ihre Freundinnen haben zuvor noch nie einen toten Menschen gesehen. „Ich fand es beeindruckend, dass die Angehörigen den Toten einfach so angefasst haben“, sagt ihre Freundin Stella.

In Zusammenarbeit mit der Hospizgruppe hat die Ludgeri-Grundschule erstmals für die Viertklässler (Klassen 4A und 4B) eine Projektwoche unter dem Motto „Hospiz macht Schule“ veranstaltet. Mitarbeiter der Hospizgruppe erarbeiteten mit den Kindern in Kleingruppen verschiedene Themen. Jeden Tag ein anderes. „Der Tod darf kein Tabuthema sein“, sagt Christa Gundt von der Hospizgruppe. Ängste würden erst durch die Fantasie ausgelöst. Durch sachliches Wissen werde der Angst kein Raum gegeben.

Und das wird den Kindern in der Projektwoche auf spielerische und kreative Weise vermittelt. Während einer Pantomime sollen die Kinder beispielsweise erraten, welche Gefühle ihre Mitschüler ausdrücken. In einem Gespräch mit einem Arzt und einer Krankenschwester haben die Schüler die Möglichkeit, mehr über unter Umständen Tod bringende Krankheiten wie Herzinfarkte zu erfahren.

Cornelia Rottmann von der Hospizgruppe ist begeistert, wie offen die Kinder gegenüber ernsten Themen sind. Auch Schulleiter Alexander Kahlert sieht das Pilotprojekt als eine sehr gewinnbringende Aktion für die ganze Schule. Ob es im kommenden Jahr eine Wiederholung geben wird, kann er jetzt noch nicht sagen. „Wir lassen erst einmal die Erfahrungen sacken und beraten uns zu einem späteren Zeitpunkt mit allen Beteiligten“.

Und hier noch einige Zitate aus der Projektwoche:

„Wir müssen alle sterben. Denn wenn es zu viele Menschen auf der Welt gibt, gibt es irgendwann keinen Platz mehr“ (Lucie).

„Zu unserem Auftrag als Lehrer gehört es, die Schüler auf das Leben vorzubereiten. Dazu gehört auch der Umgang mit dem Tod“ (Schulleiter Alexander Kahlert).

„Als ich den Toten gesehen habe, hatte ich so ein Kribbeln im Bauch“ (Marie).

„Ich fand an der Projektwoche gut, dass wir keine Hausaufgaben hatten“ (Tom).

„Obwohl die Themen ernst waren, haben wir auch gelacht und gesungen“ (Christa Gundt).

IMG_0755    Treppenbild