Ludgerischule Billerbeck
     Kath. Grundschule

Monats-Archive: Oktober 2016

Tolle Ergebnisse der Ludgeri- Schülerinnen und Schüler beim 42. Loburger Waldlauf

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Am Mittwoch, dem 5.10.2016 fuhren 50 Kinder aus den 4. Klassen zusammen mit Frau Ilge und Frau Kretschmer-Beckers nach Ostbevern zum Loburger Waldlauf. Auf dem Gelände des Gymnasiums Johanneum, Schloss Loburg, fand zum 42. Mal der 700-Meter-Geländelauf statt. Jedes Jahr nehmen bis zu 3000 Viertklässler aus der Region teil. Die Kinder starteten in verschiedenen Gruppen, mit je 70-80 LäuferInnen. Die vier schnellsten Kinder pro Lauf erhielten in der anschließenden Siegerehrung eine Medaille, das Kind auf dem ersten Gruppenplatz zusätzlich noch eine Urkunde. In diesem Jahr erliefen sich folgende Kinder aus unserer Schule eine Medaille:

Platz1 : Carlotta Gerding, 4B
Platz 3: Diana Erstein, 4D, Mats Westerhoff, 4E
Platz 4: Jakob Nordalm, 4A, Ella Kalvelage, 4D, Jona Nowak, 4E

Carlotta war das schnellste Mädchen des diesjährigen Loburr Waldlaufs und erhielt bei der Siegerehrung auf der Empore des Schlosses einen Pokal und ein Buchgeschenk. Jakob war in der Gesamtwertung der fünftschnellste Junge. Wir gratulieren allen SiegerInnen und bedanken uns bei allen Kindern, die mitgefahren sind. Sie haben durch ihren Einsatz und ihr faires sportliches Verhalten dazu beigetragen, dass unsere Schule den 11. Platz von 29 teilnehmenden Schulen auf der Rangliste der Schulen erreicht hat. Neben dem Lauf bereicherte ein umfangreiches Rahmenprogramm die Veranstaltung, dass die Kinder sehr gerne angenommen haben. Hier einige Zitate:

Mir gefiel der Loburger Waldlauf gut, weil die Filme im Kino gut waren und die Erbsensuppe lecker war. Mats

Die Busfahrt war kurz und cool. Auf der Loburg gab es sehr viele Sachen, die man machen konnte: ein Kino, eine Hüpfburg, eine Quelle und den Lauf. Es gab da Stände für Essen und Trinken. Danach waren wir alle sehr müde. Manche haben im Bus auf der Rückfahrt geschlafen. Malte und Raffael

Ich fand toll, dass es ein Kino gab. Aber ich fand auch toll, dass Mats und Jona den 3. und 4. Platz gemacht haben. Mittags gab es Erbsensuppe, die lecker war. Karlotta Sch.

Mir gefiel es. Ich war ungefähr Zwölfter. Der Anfang war nicht so prickelnd, denn die Strecke wurde immer enger. Sonst war es eigentlich okay. Nur blöd war, dass pro Lauf etwa 90 Kinder gestartet sind. Ben Philipp

Ich fand den Loburger Waldlauf gut. Ich wurde Siebzehnte. Ich fand gut, dass die Strecke nicht so lang war. Emely

Ich fand es sehr schön dort. Es gab sehr viel Unterhaltung. Nachdem ich gelaufen bin, habe ich Erbsensuppe gegessen. Sie war sehr lecker. Zum Schluss bin ich noch ins Kino gegangen. Danach war die Zeit schon vorbei. Schade, eigentlich wäre ich gerne noch ein bisschen länger geblieben, aber wir mussten dann schon in den Bus. Finn

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Die Schule war mein Leben

Grundschulleiter Alexander Kahlert geht in den Ruhestand / Stelle wird gerade ausgeschrieben

Interview des Billerbecker Anzeigers vom 27.10.2016 mit dem ausscheidenden Schulleiter:

 

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Seit 2012 hat der Darfelder Alexander Kahlert die Ludgeri-Grundschule geleitet. Foto: Stephanie Dircks

 

„Billerbeck. Alexander Kahlert hat kommenden Montag seinen letzten Schultag. Für den Leiter der Ludgeri-Grundschule beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Aus gesundheitlichen Gründen geht der 63-Jährige in den Ruhestand. Von 2002 bis 2012 war er Leiter der Antonis-Grundschule in Darfeld, 2012 hat er die Leitung der Billerbecker Schule „in stürmischen Zeiten“ übernommen. Unser Redaktionsmitglied Stephanie Dircks hat mit dem Darfelder über den letzten Schultag in Billerbeck, Schülerstreiche und den neuen Lebensabschnitt gesprochen.

Herr Kahlert, mit welchen Gefühlen werden Sie die Ludgeri-Grundschule verlassen?
Alexander Kahlert: Ganz ambivalent. Auf der einen Seite freue ich mich darauf, Dinge zu machen, die ich mir schon lange vorgenommen habe, aber für die ich bislang keine Zeit hatte. Auf der anderen Seite weiß ich natürlich auch, was ich verlieren werde. Und das sind unglaublich viele Menschen. Die Kontakte zu Kollegen und den Schülern. Die Schule war mein Leben. Ich gehe nicht mit wehenden Fahnen, sondern es ist jede Menge Wehmut dabei.

Wie werden Sie Ihren letzten Schultag gestalten?
Kahlert: Ich werde mich bei den Kindern verabschieden. Ich nehme mir die Zeit und gehe in alle Klassen. Mittags habe ich die Kollegen eingeladen.

Was werden Sie am meisten vermissen?
Kahlert: Die Kollegen und die Schüler. Einfach das ganze Schulleben, das die Vielfältigkeit des Lebens widerspiegelt. Streit und Vertragen, Freude und Leid – als Lehrer hat man das Glück, dies alles zu erleben.

Und was werden Sie am wenigsten vermissen?
Kahlert: Dass ich Montagmorgens aufstehen muss. Ich werde wahrscheinlich künftig genauso früh aufstehen. Aber jetzt muss ich ja nicht unbedingt. Ich habe einfach die Wahl.

Wir werden Sie denn Ihren neuen Lebensabschnitt gestalten?
Kahlert: Mit Ruhe – und dann mal sehen. Udo Lindenberg hat mal gesagt: ‘Ich habe 1000 Pläne, doch ‘n Plan B habe ich keinen.’ Ich werde sicherlich einiges umsetzen, was ich immer schon mal machen wollte. Ich werde zu Hause Facility-Manager, wozu man früher Hausmeister gesagt hat, und werde meine Frau unterstützen. Ich werde viel reisen und in Deutschland Ecken entdecken, wo man sonst nicht hinkommt. Aber nicht mit Hektik. Ich werde alles erst einmal auf mich zukommen lassen. Ich freue mich darauf, Neues zu erleben.

Zum Beispiel?
Kahlert: Ich bin mein ganzes Leben lang noch nie außerhalb der Ferien im Urlaub gewesen. Das wird sehr interessant werden.

Was hätten Sie gerne noch an der Ludgeri-Grundschule umgesetzt beziehungsweise geändert?
Kahlert: Wir sind in der Schule schon getrieben genug. Ich wünsche mir, dass der Kerngedanke Erziehung wieder mehr Raum bekommt, dass es mehr Zeit für mehr Gespräche mit den Kindern gibt. Wenn man sich unsere Vorschriften anschaut, sieht man, dass sie eigentlich von Erziehung und Erziehung zur Selbstständigkeit geprägt sind. Und das kommt zu kurz. Obwohl sich viele Kollegen zur Wehr setzen, können sie sich kaum der Schnelllebigkeit entziehen. Es wäre schön, wenn wir das bewahren könnten.

Können Sie sich noch an einen Schülerstreich erinnern, dem Sie so richtig auf den Leim gegangen sind?
Kahlert: Mir sind schon amüsante Sachen passiert, aber nichts Wildes. Einem Kollegen in Darfeld wurde mal ein Streich gespielt. Er hatte immer eine Schultasche mit einem Zahlenschloss. Am Tag der Abschlussfeier hatten Schüler die Zahlenkombination geändert. In der Tasche waren die Noten und die Feier stand auf der Kippe.

Und jetzt mal ehrlich: Haben Sie als Schüler mal einen Streich gespielt?
Kahlert: Ich sage es ganz wertfrei. Das Klassenbuch meines Abschlussjahrgangs der Realschule ist kurz vor Schulende plötzlich spurlos verschwunden. Bis heute weiß keiner, wer dafür verantwortlich war. Uns wurde damals sogar angedroht, dass uns die mittlere Reife nicht anerkannt wird. Wie gesagt, es weiß keiner, wer es war – ich auch nicht.

Gibt es denn eigentlich schon einen Nachfolger?
Kahlert: Die Stelle wird jetzt gerade ausgeschrieben. So lange wird Beate Balzer die Leitung der Schule übernehmen. Sie ist Konrektorin.“

Grundschüler gehen auf die Rennstrecke von „Kindersprint“

Schnell, schneller, am schnellsten. Das Ziel der Kindersprint-Schulmeisterschaft ist einfach: Kinder sollen in Bewegung gebracht werden und vor allem Spaß daran haben. Die Motivation dazu bietet ein spezieller Laufparcours, der „Kindersprint“ heißt. Das Besondere: Hierbei kommt es nicht nur darauf an, wer als erster ins Ziel kommt. Das startende Kind achtet auf die Ampel am Ende des Parcours. Sie zeigt die Startseite. Aber Achtung! Sie kann rechts oder links auf grünschalten. Dann wird so schnell wie möglich gelaufen. Beim Lauf registrieren zwei Lichtschranken vier verschiedene Teilzeiten und die Gesamtzeit: Antritt/Reaktion (vom Start bis zur Lichtschranke, Sprintvermögen, Richtungswechsel, und das Pendeln zwischen den Slalompylonen). Die Gesamtzeit ergibt sich aus den vier Teilzeiten. Die Schüler absolvieren mehrere Durchgänge; jeder ist dabei für sich allein auf der Messstrecke. Im Ziel bekommen die Teilnehmer ihren detaillierten Ergebnisausdruck. Darauf ist zu sehen, wo die persönlichen Stärken liegen und in welchem Messbereich man sich von Lauf zu Lauf verbessert hat. „So hat jedes Kind ein persönliches Erfolgserlebnis“, bestätigen die Organisatoren von Kindersprint, der Firma Laurenz Sports in Coesfeld. Und damit haben die Organisatoren gemeinsam mit den Pädagogen der unserer Schule das angestrebte Ziel erreicht: Den Spaß an der Bewegung zu fördern. Seinen sportlichen Höhepunkt erreicht Kindersprint in Billerbeck beim großen Stadtfinale am Sonntag, d. 30.10.2016 hier in der Sporthalle Billerbeck, Zum Alten Hof 1. An diesem Finale können alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die bei der Schulmeisterschaft die erforderliche Qualifikationszeit erreicht haben. Jedes am Finale teilnehmende Kind bekommt eine Urkunde und die Besten eines Jahrgangs haben die Chance auf tolle Preise und Pokale.

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