Ludgerischule Billerbeck
     Kath. Grundschule

Monats-Archive: November 2016

Je – Kits Kooperationsvereinbarung geschlossen

„JeKits – Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“

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Unser Foto zeigt (v. L.) Bürgermeisterin Marion Dirks, komm. Schulleiterin Beate Balzer und Bernd Mertens von der Musikschule Coesfeld

„JeKits – Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ ist ein kulturelles Bildungsprogramm in der Grundschule für das Land Nordrhein-Westfalen. Durchgeführt wird das Programm an unserer Schule in Kooperation mit der Musikschule Coesfeld. Der entsprechende Kooperationsvertrag wurde gestern in Anwesenheit von Bürgermeisterin Marion Dirks von den Vertragspartnern unterzeichnet.

JeKits will den Kindern die Erfahrung des Instrumentalspiels, des Tanzens oder des Singens als ästhetisches Handeln in der Gruppe ermöglichen, den Zugang zu musikalischer Bildung eröffnen, unabhängig von ihrer persönlichen und sozioökonomischen Voraussetzungen.
In unserer Schule startet das erste Jekits-Jahr (Jekits 1) im zweiten Schuljahr. Jedes Kind erhält eine Unterrichtsstunde pro Woche im Klassenverband. Der JeKits Unterricht ist Teil des Schulunterrichts. Unterrichtet wird im sogenannten Tandem: Die Lehrkraft der Musikschule gestaltet die Stunde gemeinsam mit der Grundschullehrkraft. Die Teilnahme ist verpflichtend und kostenfrei. Am Ende des Schuljahres können sich die Kinder dann für eine Teilnahme am zweiten JeKits-Jahr entscheiden.
Das zweite JeKits-Jahr baut auf die im ersten Jahr gelernten Inhalte auf. Das gemeinsame Musizieren oder Tanzen in der Gruppe findet nun entweder im „JeKits-Orchester“, im „JeKits-Tanzensemble“ oder im „JeKits-Chor“ statt – je nach gewähltem Schwerpunkt der Grundschule. Jedes Kind erhält zwei Unterrichtstunden pro Woche. Der Unterricht wird dann von den Lehrkräften der Musikschule erteilt. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenpflichtig. Im Rahmen des zweiten JeKits-Jahres veranstalten die Kinder eine Vorführung für Schule, Verwandte und Freunde.
Weitere Informationen unter www.jekits.de

Interaktives Lernen – Lernen im digitalen Wandel

Förderung ermöglicht die Anschaffung von iPads

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Unser Foto zeigt in der hinteren Reihe von links: Karen Ebrecht (Vors. Förderverein), ehem. Schulleiter Alexander Kahlert, Lehrer Dominik Sacha und Martin Dietz (Förderverein) mit einigen Schülerinnen und Schülern.

 

Die Schülerinnen und Schüler der Ludgerischule in Billerbeck machen sich auf den Weg in die Zukunft und können ab sofort zur Unterstützung des Lernens auf sechs neue iPad Air zurückgreifen. Diese Tablet-Computer bieten eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten im schulischen Bereich. So werden die Schülerinnen und Schüler in Zukunft unter anderem eigene Bücher, Filme und unterrichtsrelevante Präsentationen erstellen. Ebenso werden die Geräte im Sinne der individuellen Förderung, auch von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache, zum selbstständigen Lernen oder zur Recherche eingesetzt.
Gemeinsam mit der Sparda-Bank Münster, durch deren großzügige Unterstützung die Umsetzung des Projekts überhaupt möglich war, wurde von Lehrer Dominik Sacha ein Medienkonzept hinsichtlich der Anzahl der Geräte und ihres Einsatzes entwickelt, das nun nach und nach ausgebaut wird. In Zeiten der Digitalisierung und dem immer früheren Kontakt von Kindern mit neuen Medien ist es notwendig, die Kompetenz, Medien und ihre Inhalte den eigenen Bedürfnissen entsprechend sachkundig zu nutzen, schon im Grundschulalter aufzubauen. In diesem Bereich setzt das Medienkonzept der Ludgerischule an und vermittelt den Kindern neue Wege der Nutzung, unter anderem mit dem Ziel der Wissensaneignung und -anwendung.
Neben den iPads schaffte die Schule auch ein Parat Case an. Dabei handelt es sich um einen fahrbaren Wagen / Koffer für bis zu 16 Tablets zum sicheren Aufbewahren, Transportieren, Laden und Synchronisieren der Rechner.

Mit Lindenberg-Konzert verabschiedet

Kleine Feierstunde für Grundschulleiter Alexander Kahlert / Jede Schulklasse zum Abschied besucht

bil01kahlert: Verabschiedung Alexander Kahlert als Grundschulleiter in den Ruhestand

Billerbeck. Von allen Klassen hat sich Alexander Kahlert am Montagmorgen persönlich verabschiedet. Für jede hat er sich Zeit genommen. Es sei ein schwerer Gang für ihn gewesen. „Die Kinder waren alle nett“, so der Leiter der Ludgeri-Grundschule, der nun in den wohlverdienten Ruhestand geht. Wie er sich an seinem letzten Schultag fühlt? „Schrecklich eigentlich“, sagt der Darfelder. „Es wird klar, was man ab morgen nicht mehr hat. Es ist nicht einfach. Schule war mein Leben. Das Leben danach wird anders, aber ich freue mich darauf. Es ist Freude, aber auch Wehmut mit dabei.“
37 Jahre lang hat Kahlert im Schulleben verbracht – 13 Jahre als Schulleiter. Und davon über vier Jahre an der Ludgeri-Grundschule. In „stürmischen Zeiten“ hat er die Leitung übernommen. „Mir war es wichtig, dass es an der Schule ein harmonisches Miteinander gibt“, betont der Darfelder, der sich im Rahmen einer kleinen Feier verabschiedet. Das Kollegium, die Schulleitung der Gemeinschaftsschule, das OGS-Team, Vertreter von Stadt, Politik, Schulamt, Förderverein und Sponsoren nehmen daran teil.
Symbolisch hat Kahlert einen Staffelstab an Beate Balzer übergeben. Sie wird als Konrektorin zunächst die Leitung der Schule übernehmen. Die Schule werde ohne Bruch gut weitergeführt. „Beate Balzer ist gut eingearbeitet und bringt das nötige Rüstzeug mit“, so Kahlert.
„Sie hatten stets ein offenes Ohr für die Kollegen. Durch Ihre entspannte, gelassene Art ist es Ihnen gelungen, dass das Kollegium nach stürmischen Zeiten zur Ruhe kommt“, betont Lehrerratsvorsitzende Silke Möhlen stellvertretend für das Kollegium, das Kahlert mit einem kleinen „Udo Lindenberg“-Konzert“ und umgedichteten Songs verabschiedet. Natürlich mit Lederjacke, dem legendären Hut und Sonnenbrille – wie es sich gehört.
„Sie haben bei uns immer einen Stein im Brett“, so Bürgermeisterin Marion Dirks, die Kahlert zum Abschied einen kleinen Sandstein-Quader zur Erinnerung überreicht. Auch Schulrätin Heike Grüter ist bei der Feierstunde vor Ort. „Herr Kahlert war hier in einer Zeit des Wandels“, sagt sie. Die Schülerschaft sei heterogener geworden und die Schüler würden unter anderem mehr Zeit in der Schule verbringen. „Abschiede sind Tore in neue Welten“, sagt sie. Durch den neuen Lebensabschnitt würden sich sicherlich auch neue Chancen ergeben, so Kahlert. „Ich werde sie nutzen.“ (von Stephanie Dircks, BA).

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Die Klasse 2a verabschiedet sich von Alexander Kahlert mit guten Wünschen für den neuen Lebensabschnitt wie Erholung, Energie, Erlebnisse, Eindrücke und Entspannung.