Ludgerischule Billerbeck
     Kath. Grundschule

Monats-Archive: Dezember 2016

Wieder Unterstützung durch den Förderverein der Schule

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Vor einigen Tagen überreichte die Vorsitzende des  Fördervereins der Ludgerischule Billerbeck den Streithelferinnen und Streithelfern der Grundschule 20 neue und gut sichtbare Westen, die  nun in den Pauseneinsätzen auf dem Schulgelände getragen werden.

Durch zusätzliche Spendengelder des Fördervereins konnten ebenfalls zwei Materialkoffer des Bensberger Mediationsmodells angeschafft werden. Mit Hilfe dieses Modells lernen Kinder unter Anleitung einer Vermittlerin, die keine eigene Entscheidungsbefugnis hat, ihre Streitigkeiten und Auseinandersetzungen auf freiwilliger Basis auszuräumen. Die Materialkoffer sollen in der Streitschlichter-Ausbildung eingesetzt werden, um die Streitschlichter gut auf ihren Einsatz vorzubereiten. Durch den Einsatz des Materials können neue Sprach- und Handlungsmuster auch in Form von Klassentrainings eingeübt werden, die ein friedliches Miteinander im Schulalltag fördern.

Die Kinder lernen anhand von fiktiven Streitgeschichten wie eine Streitvermittlung abläuft und wie sie reagieren können. Sie übernehmen Verantwortung für ihr eigenes Handeln, können sagen was passiert ist, lernen die Gesprächsregeln einzuhalten, benennen ihren eigenen Streitanteil und suchen gemeinsam nach konstruktiven Lösungen. „Diese Fähigkeiten sind ein gutes Rüstzeug für unsere Schülerinnen und Schüler“, so Konrektorin Beate Balzer,

Über die Anschaffung freuen sich Martina Kretschmer-Beckers, Ines Höselmann und Simone Eising vom Mediationsteam der Schule sehr. Die Förderung der sozialen Kompetenz aller Schülerinnen und Schüler liegt ihnen sehr am Herzen.  „Durch die Anschaffung der beiden Koffer sind wir an den Schulstandorten gut ausgestattet“, ist sich Simone Eising sicher. Einen neuen Schwerpunkt wollen die Pädagoginnen im Bereich der Prävention legen.

Aktion „Sicherheit durch Sichtbarkeit“ an der Ludgerischule

Leuchtarmbänder vom Verkehrssicherheitsberater

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Die dunkle Jahreszeit hat begonnen. Das Risiko, im Straßenverkehr übersehen zu werden, wächst hierdurch erheblich. Daher sollte sich jeder so auffällig wie möglich kleiden, um nicht zu verunglücken.

Um dieses Risiko den Kindern bewusst zu machen, besuchte Ralf Düesmann, Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizei Coesfeld, jetzt die Erstklässler der Ludgerischule Billerbeck und erzählte die spannende Geschichte von Florian und Florinchen, den beiden so unterschiedlichen Schmetterlingen: Der eine hell und leuchtend, der andere im Dunkeln fast unsichtbar. Und das probierten alle dann auch gleich mit ihren Jacken aus und stellten fest, dass dabei einige Kinder im Dunkeln kaum oder gar nicht zu sehen waren. Ralf Düesmann erklärte den Schülerinnen und Schülern auch , dass Kleidung in hellen Farben und mit Reflektoren ganz wichtig für die Verkehrssicherheit sind. In dieser Jahreszeit, in der die Kinder morgens auf dem Schulweg und nachmittags immer häufiger im Dunkeln unterwegs sind, ist es für sie überlebenswichtig, durch die richtige Auswahl der Kleidungsstücke oder das Tragen von Leuchtwesten rechtzeitig gesehen zu werden.

Als Sicherheitsgeschenk erhielten alle Kinder ein neongelbes blinkendes Leuchtarmband. Ein Appell von Ralf Düesmann: „Eine Rundumausstattung würde den Kindern noch mehr Sicherheit geben. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihr Kind durch helle und reflektierende Kleidung zu schützen“.

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Der Defibrillatror – Ein kleines Gerät, das Leben retten kann

Förderung der Sparkassenstiftung zur Anschaffung von Defibrillatoren

Obwohl vermeidbar, und das trotz stetiger Aufklärung, ist der plötzliche Herztod immer noch Todesursache Nr. 1 außerhalb von Krankenhäusern. Auch wenn vor allem Erwachsene betroffen sind, fallen jährlich mehrere 1000 Kinder dem plötzlichen Herzstillstand zum Opfer. Lebensrettende Sofortmaßnahmen und der Einsatz von Defibrillatoren können den plötzlichen Herztod in vielen Fällen verhindern.

In den beiden Gebäuden der Ludgerischule Billerbeck sind solche Geräte seit kurzem ständig griffbereit. Die Defibrillatoren, die mit einer Kostenteilförderung durch die Sparkassenstiftung Billerbeck angeschafft werden konnten, wurden im Gebäude „Zum Alten Hof“ im Haupteingangsbereich vor der Treppe zum Untergeschoß und im neuen Teil des „Ludgeri-Standortes“ im Eingangsbereich rechts neben der Treppe in gut gekennzeichneten Metallschränken angebracht.

Bei den Geräten handelt es sich um eine „Schockbox“, deren Bedienung selbsterklärend und daher auch Menschen ohne medizinische Fachkenntnisse möglich ist. Ein Helfer wird mit Sprachanweisungen durch die Defibrillation und Herz-Lungen-Wiederbelebung geführt. Zunächst analysiert der Defi durch eine Software im Gerät die Herztätigkeit des Patienten. Wurde ein schockwürdiger Zustand erkannt, wird die Defibrillation freigeschaltet und der Anwender aufgefordert, die Schocktaste zu drücken. Eine versehentliche oder falsche Schockabgabe durch einen Ersthelfer wird damit ausgeschlossen. Denn nur wenn das Gerät ein Herzkammerflimmern sicher erkannt hat, gibt es den Knopfdruck für den Elektroschock frei. Misst es hingegen einen Herzrhythmus, der keiner Defibrillation bedarf, fordert es den Ersthelfer zur Herzdruckmassage auf.

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Karl-Heinz Thier, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Sparkassenstiftung Billerbeck und Beate Balzer, Konrektorin der Ludgerischule freuen sich über die Anschaffung der neuen Defibrillatoren.