Ludgerischule Billerbeck
     Kath. Grundschule

Tennis in Schulalltag integriert – Projekt von DJK-VfL Billerbeck und Ludgeri-Grundschule

 

Olympiade zum Abschluss

 

Auch die Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen der  Ludgerischule Billerbeck am Standort Johannisgebäude nahmen jetzt an dem Grundschulprojekt, das in Zusammenarbeit zwischen der Tennisabteilung des DJK-VfL Billerbeck und der Ludgerischule Billerbeck durchgeführt wurde, teil. Unsere Fotos zeigen die  Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Erstplatzierten der Klassen 1A und 1B gemeinsam mit  Rektor Alexander Kahlert,  Trainer Harald Tenhagen und Katrin Bose.

 

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„Tod darf kein Tabuthema sein“

Ludgeri-Grundschüler kommen während einer Projektwoche spielerisch mit ernsten Fragen in Kontakt

 

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Billerbeck. Sterben und Tod. Das waren bislang Themen, mit denen die vier Freundinnen keine Berührungspunkte hatten. Deshalb ist es auch der Film „Wie ist das mit dem Tod?“ der Kinderreihe „Willi will’s wissen“, der die Viertklässlerinnen besonders zum Nachdenken bringt. „Ich wusste gar nicht, wie tief so ein Grab ist“, sagt Maya. Sie und ihre Freundinnen haben zuvor noch nie einen toten Menschen gesehen. „Ich fand es beeindruckend, dass die Angehörigen den Toten einfach so angefasst haben“, sagt ihre Freundin Stella.

In Zusammenarbeit mit der Hospizgruppe hat die Ludgeri-Grundschule erstmals für die Viertklässler (Klassen 4A und 4B) eine Projektwoche unter dem Motto „Hospiz macht Schule“ veranstaltet. Mitarbeiter der Hospizgruppe erarbeiteten mit den Kindern in Kleingruppen verschiedene Themen. Jeden Tag ein anderes. „Der Tod darf kein Tabuthema sein“, sagt Christa Gundt von der Hospizgruppe. Ängste würden erst durch die Fantasie ausgelöst. Durch sachliches Wissen werde der Angst kein Raum gegeben.

Und das wird den Kindern in der Projektwoche auf spielerische und kreative Weise vermittelt. Während einer Pantomime sollen die Kinder beispielsweise erraten, welche Gefühle ihre Mitschüler ausdrücken. In einem Gespräch mit einem Arzt und einer Krankenschwester haben die Schüler die Möglichkeit, mehr über unter Umständen Tod bringende Krankheiten wie Herzinfarkte zu erfahren.

Cornelia Rottmann von der Hospizgruppe ist begeistert, wie offen die Kinder gegenüber ernsten Themen sind. Auch Schulleiter Alexander Kahlert sieht das Pilotprojekt als eine sehr gewinnbringende Aktion für die ganze Schule. Ob es im kommenden Jahr eine Wiederholung geben wird, kann er jetzt noch nicht sagen. „Wir lassen erst einmal die Erfahrungen sacken und beraten uns zu einem späteren Zeitpunkt mit allen Beteiligten“.

Und hier noch einige Zitate aus der Projektwoche:

„Wir müssen alle sterben. Denn wenn es zu viele Menschen auf der Welt gibt, gibt es irgendwann keinen Platz mehr“ (Lucie).

„Zu unserem Auftrag als Lehrer gehört es, die Schüler auf das Leben vorzubereiten. Dazu gehört auch der Umgang mit dem Tod“ (Schulleiter Alexander Kahlert).

„Als ich den Toten gesehen habe, hatte ich so ein Kribbeln im Bauch“ (Marie).

„Ich fand an der Projektwoche gut, dass wir keine Hausaufgaben hatten“ (Tom).

„Obwohl die Themen ernst waren, haben wir auch gelacht und gesungen“ (Christa Gundt).

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Tennis in den Schulalltag integriert

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Das Tennisprojekt, das in Zusammenarbeit mit der Tennisabteilung des DJK-VfL Billerbeck und der Ludgeri-Grundschule Billerbeck seit mehreren Jahren durchgeführt wird, ist wieder angelaufen. In den letzten Wochen hatten die Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen des Ludgerigebäudes die Möglichkeit, in mehreren Unterrichtseinheiten in der Turnhalle die Grundzüge des Sports rund um den gelben Filzball kennen zu lernen. Die Tennisstunden wurden kurzerhand in den Schulalltag integriert. Hierbei lernten die Schülerinnen und Schüler die Grundübungen des Vor- und Rückhandschlages sowie grundsätzlich wichtige motorische Übungen kennen, heißt es in einer Pressemitteilung. Krönender Abschluss war eine Tennisolympiade im Sportpark Billerbeck. Dabei standen zahlreichen Übungen auf dem Programm. In Kleingruppen mussten die Kinder Stationen durchlaufen, bei denen stets der kleine Ball im Vordergrund stand. Durch Unterstützung der Lehrerinnen und einiger Eltern führte  Tennistrainer Harald Tenhagen  die Kids souverän durch die einzelnen Stationen. Dabei galt es, so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Die Siegerinnen und Sieger freuten sich über Medaillen. Doch auch für alle anderen Kinder gab es ein Andenken in Form einer Urkunde.

Für die Kinder, die noch tiefer in den Tennissport hereinschauen möchten, besteht bis zur Sommersaison die Möglichkeit, Schnupperstunden zu absolvieren. Bei Interesse können sie sich telefonisch bei Projektleiterin Rita Krause unter 02543 / 93000 oder Trainer Harald Tenhagen unter 0171 / 471 9961 melden.

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Abschied von der Ludgerischule

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Zum Ende des ersten Schulhalbjahrs 2014-2015 haben sich Michaela Ellerbrock (li.) und Christiane Strunz  von unserer Schule verabschiedet. Michaela Ellerbrock übernimmt als Rektorin die Leitung der Lambertischule Coesfeld. Christiane Strunz tritt in den wohlverdienten Ruhestand.

Schulleitung und Kollegium bedanken sich für die langjährige gute Zusammenarbeit und wünschen beiden für die Zukunft alles Gute.

Sportliche Leistungen der Ludgerischüler mit dem Sportabzeichen belohnt

Stolz strecken die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4D ihre Sportabzeichen-Urkunden in die Höhe – stellvertretend für 229 Mädchen und Jungen aus der Ludgeri-Grundschule Billerbeck, die im Jahre 2014 die Prüfung erfolgreich abgeschlossen haben. 46 kleine Sportlerinnen und Sportler erreichten das Sportabzeichen in Bronze, 118 das Abzeichen in Silber und 65 das Abzeichen in Gold. Klaus Becker, Sportabzeichenbeauftragter des Landessportbundes NRW, lobte die Teilnahme und das große Engagement der Ludgeri-Grundschule Billerbeck sehr. Finanzielle Unterstützung leistet bei diesem Wettbewerb auch die Sparkasse Westmünsterland, die durch Theresa von dem Berge und Frauke Abel  vertreten war. Mit dabei waren auch Rektor Alexander Kahlert, Konrektorin Michaela Ellerbrock, die Klassenlehrerin der Klasse 4D Monika Brinks, die die Schülerinnen und Schüler intensiv auf die Sportabzeichenprüfung vorbereitet hat, und Lehrerin Kira Pohlmann. Die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler, die nach den letzten Sommerferien auf weiterführende Schulen gewechselt sind, bekommen ihr Urkunden und Sportabzeichen an den neuen Schulen.

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Die Kinder der Klasse 4D halten stellvertretend für 229 Grundschüler ihre Urkunden in die Kamera. Mit im Bild (v. links nach rechts:  Kira Pohlmann,  Michaela Ellerbrock, Klaus Becker, Theresa von dem Berge,  Frauke Abel,  Alexander Kahlert und Monika Brinks).

 

Neues vom Förderverein

Kurz nach Beginn des neuen Jahres überreichte der Förderverein der Ludgeri-Grundschule durch Karen Ebrecht und Martin Dietz den Klassensprecherinnen und Klassensprechern des 1. Schuljahrs im Rahmen der Aktion „Klassenwünsche“ je einen Scheck über 100 €. Mit diesem Geld können die Schülerinnen und Schüler konkrete Wünsche für die Klassengemeinschaft, die aus der Klassenkasse nicht finanziert werden können, kurzfristig umzusetzen.

Bei dieser Gelegenheit bedankte sich der Förderverein auch mit einem Blumenstrauß bei Konrektorin Michaela Ellerbrock für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Michaela Ellerbrock wird die Schule Ende Januar verlassen als Schulleiterin an die Lambertschule in Coesfeld wechseln.

Schulleiter Alexander Kahlert überreichte Günter Idelmann von der Bürgerstiftung Billerbeck ein kleines Präsent für seinen unermüdlichen Einsatz im Rahmen der jährlich durchgeführten Sonnenblumenaktion. Unter der Organisation von Günter Idelmann wird im  Frühjahr von den Schülerinnen und Schülern  Sonnenblumensamen in 4000 mit Erde gefüllte Blumentöpfe gelegt. Nach den Sommerferien ziehen die Schülerinnen und Schüler von Haus zu Haus und bieten die Sonnenblumen gegen eine Spende zugunsten der Partnerschule Escola Dom Edilberto in Salvador/Brasilien und des Fördervereins in Billerbeck an.

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Unser Foto zeigt in der hinteren Reihe von links nach rechts Rektor Alexander Kahlert, Karen Ebrecht und Martin Dietzt (Förderverein), Konrektorin Michaela Ellerbrock, Günter Idelmann (Bürgerstiftung) und Dietlinde Dierksmeier (für die Partnerschule Dom Edilberto), in der vorderen Reihe die Klassensprecherinnen und Klassensprecher der Klassen 1A und 1B, stellvertretend auch für die Klassen 1C und 1D.

 

Tierisch gute Aufführung in der Grundschule

Kinder spielen das Musical „Tuishi pamoja“ und singen von Freundschaft und Toleranz

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BILLERBECK. (Von Manfred van Os, BA) „Tuishi pamoja“ hieß das Musical für Sechs bis Zwölfjährige, das rund 80 Kinder der Klassen 4c, 4d und 4e der Grundschule im Musikunterricht erarbeitet haben und  in der Turnhalle des Ludgeri-Schulgebäudes unter der Leitung von Musiklehrerin Frauke Meinhard aufführten. „Wir wollen gemeinsam leben“ heißt „Tuishi pamoja“ und kommt aus der Sprache Swahili. Zu afrikanisch-grooviger Musik erzählten die wunderschön als Zebras, Giraffen und Löwen und Traumgeister kostümierten Kinder die Geschichte, in der es um Freundschaft, Vorurteile und Toleranz in der Savanne geht. Passend dazu hatten die Kinder große Bilder mit Tieren und Landschaften gemalt und an der Wand der Turnhalle angebracht. Nicht nur sehr schöne und vor allem gut einstudierte Chorlieder wie der Giraffen-Song und der Zebra-Song waren zu hören. Sehr schön auch das Solo „Ach, wärt ihr bei mir“ des Giraffenkindes Raffi, was Aaron Hinkes (9) ausdrucksstark sang – und dann das Duett zusammen mit dem Zebrakind Emily Mutze (10). Die Solisten hatten vorher  nur ganz wenig Lampenfieber gehabt. Aaron macht noch zusätzlich bei der Schauspiel-AG mit. Vor allem Spaß hat es den beiden gemacht. „Tuishi pamoja“ hieß dann auch das Schlusslied. Ganz viel Beifall bekamen die Akteure von den Schülern und den anwesenden Eltern und Großeltern.

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Die Solisten Aaron Hinkes und Emely Mutze

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Mit einem Blumenstrauß bedankte sich Schulleiter Alexander Kahlert bei Frauke Meinhard für die hinreißende Aufführung.

Abschied von der Ludgerischule: Michaela Ellerbrock wird Schulleiterin in Coesfeld

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Billerbeck. (von Ulrike Deusch, BA). Michaela Ellerbrock verlässt die Ludgeri-Grundschule. Mit Beginn des neuen Schulhalbjahres am 1. Februar wird die bisherige Konrektorin Leiterin der Lamberti-Grundschule in Coesfeld. Die Konrektorenstelle an der Ludgeri-Grundschule Billerbeck ist damit vorerst unbesetzt.

„Das ist für uns ein großer Verlust“, bedauert Schulleiter Alexander Kahlert den Abschied seiner Stellvertreterin, deren Entscheidung er aber gut verstehen kann. Frühestens im Sommer sei mit einem Nachfolger zu rechnen, so Kahlert. Zum Glück gebe es positive Signale vom Schulamt, dass die durch Ellerbrocks Weggang fehlenden Unterrichtsstunden von anderen Pädagogen übernommen werden. „Die Eltern müssen keinen Unterrichtsausfall befürchten“, versichert Kahlert. In den nächsten Tagen erwartet er konkrete Entscheidungen.

Die originären Schulleitungsaufgaben, die Michaela Ellerbrock übernommen hatte, muss Kahlert allerdings in den nächsten Monaten selbst stemmen. Ellerbrocks wichtige Rolle als Ansprechpartnerin am Ludgeri-Gebäude werden sich vermutlich übergangsweise zwei Kolleginnen teilen.

Michaela Ellerbrock (45) ist nach verschiedenen Stationen an Grundschulen in Münster, im Ruhrgebiet, in Altenberge und Coesfeld 2011 zunächst als Lehrerin an die Ludgeri-Grundschule nach Billerbeck gekommen. Von Anfang an hat sie aber Leitungsaufgabe wahrgenommen und wurde 2012 auch offiziell Konrektorin. Die Stundenplangestaltung und die Organisation von Vertretungen und Aufsicht gehörten ebenso zu ihren Aufgaben wie die Kontaktpflege mit Kindergärten und außerschulischen Partnern. Außerdem leitete sie die besonderen Projekte an der Schule. Ihr fachlicher Schwerpunkt war der naturwissenschaftlich-technische Unterricht (Sachunterricht). In diesem Bereich arbeitet sie auch an der Universität Münster in der Lehrerfortbildung und mit Studierenden. Daran möchte sie auch als neue Leiterin der Lamberti-Schule festhalten.

„Ich freue mich auf die Schulleitung, gehe aber auch mit einem weinenden Auge aus Billerbeck weg“, versichert Michaela Ellerbrock. In Coesfeld wird sie Nachfolgerin von Johanna Köning, die die Ludgeri-Grundschule kommissarisch leitete, bevor Alexander Kahlert sie übernahm. Köning verabschiedet sich in den Ruhestand.

Michaela Ellerbrock sagt „Tschüß“ und „Good bye“, denn neben ihrem naturwissenschaftlich-technischen Schwerpunkt unterrichtete sie auch Englisch. Schulleiter Alexander Kahlert (mit Chiara und Tom aus der dritten Klasse) bedauert den Abschied.

Erste Erfahrungen zum Thema Magnetismus

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Im Sachunterricht beschäftigten sich kürzlich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2A erstmals mit dem Thema Magnetismus. In den dabei durchgeführten Experimenten erfuhren sie, welche Materialien ein Magnet anzieht und welche nicht und dass man mit einem Magneten überprüfen kann, ob ein Gegensand Eisen enthält oder nicht. Die bei den Experimenten gewonnenen Erkenntnisse wurden anschließend in Versuchsprotokollen festgehalten. In später folgenden Unterrichtseinheiten werden die Kinder entdecken, dass sich gleichnamige Pole abstoßen und ungleichnamige Pole anziehen. Sie werden einen Eisendraht selbst  magnetisieren und eigenständige Versuche planen und durchführen, über das Arbeiten von Wissenschaftlern nachdenken und so naturwissenschaftliches Arbeiten und Denken erlernen.

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Mit Nüssen Rhythmus bekommen

Grund- und Musikschule kooperieren seit zwei Jahren / Gesang und musikalische Bewegungsspiele

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Billerbeck. (Von Stephanie Dircks, BA). Leo hat eine Lieblingsband – die von seinem Vater. Und der Siebenjährige kann sich durchaus vorstellen, dort selbst einmal mitzumachen. Später einmal. „Wenn mein Papa dafür zu alt ist, dann übernehme ich das wohl“, so der Grundschüler. „Als Sänger.“ Ein Grundstein dafür wird in der Ludgeri-Grundschule gelegt. Gemeint ist damit der Musikunterricht für die Erstklässler. Seit zwei Jahren arbeiten die Grundschule und die kommunale Musikschule Coesfeld-Billerbeck-Rosendahl im Musikunterricht für die Erstklässler zusammen. Sozusagen als Duo. Diese Musik-Kooperation, an der schon rund 200 Schüler teilgenommen haben, kann durch die finanzielle Unterstützung der Bürgerstiftung und des Fördervereins der Grundschule umgesetzt werden.

„Wir haben immer weniger ausgebildete Musikpädagogen“, sagt Schulleiter Alexander Kahlert. „Das ist aber nicht nur an unserer Schule so, sondern ein allgemeines Problem.“ Es sei nur sehr schwer, qualifizierten Musikunterricht anzubieten, wenn die Fachkräfte fehlen. Kahlert: „Musik im alltäglichen Unterricht ist aber ein hohes Gut“ und solle deswegen dauerhaft an der Schule verankert sein.

Eine Pädagogin der Musikschule unterstützt für eine Stunde in der Woche die Klassenlehrerin der i-Dötzchen beim Musikunterricht, der sonst von der Lehrerin, die keine musikpädagogische Ausbildung hat, fachfremd unterrichtet werden müsste. Am Ludgeri-Gebäude ist Gerburg Willing im Einsatz, zu den Kindern ins Johannisgebäude kommt Gesa Wulfhorst. Sie singen mit den Kindern, üben mit ihnen unter anderem Rhythmus- und Taktgefühl. Zudem gibt es musikalische Bewegungsspiele. „Immer passend zur Jahreszeit“, so Gesa Wulfhorst. Deswegen steht gestern auch ein Lied über den Pfefferkuchenmann auf dem Programm. Und: Mit Nüssen, die die Kinder gegeneinander schlagen, üben sie den Rhythmus.

Leo hat das ziemlich viel Spaß gemacht. Und auch seine beiden Klassenkameraden Paul und Lara sind eifrig bei der Sache. Den Dreien gefällt diese Art von Musikunterricht. „Man lernt einfach, Musik zu machen“, sagt Paul. Lara ist schon eine kleine musikalische Expertin. Die Siebenjährige spielt selbst Gitarre.

Im kommenden Sommer läuft die Förderung für das Musikprojekt aus. Die Ludgeri-Grundschule möchte aber nicht auf die Musik-Kooperation in den ersten Klassen verzichten. Damit das Projekt weiterhin umgesetzt werden könne, muss das Finanzielle gesichert sein. Der Förderverein der Grundschule wird einen Förderantrag an die Bürgerstiftung stellen. „Wir würden gerne weiterhin das Projekt unterstützen“, sagt Günter Idelmann, Vorsitzender der Bürgerstiftung. Denn der Bürgerstiftung sei es wichtig, dass der Übergang von der musikalischen Früherziehung in den Kindertageseinrichtungen in der Grundschule bestehen bleibe.