Ludgerischule Billerbeck
     Kath. Grundschule

Erste Erfahrungen zum Thema Magnetismus

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Im Sachunterricht beschäftigten sich kürzlich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2A erstmals mit dem Thema Magnetismus. In den dabei durchgeführten Experimenten erfuhren sie, welche Materialien ein Magnet anzieht und welche nicht und dass man mit einem Magneten überprüfen kann, ob ein Gegensand Eisen enthält oder nicht. Die bei den Experimenten gewonnenen Erkenntnisse wurden anschließend in Versuchsprotokollen festgehalten. In später folgenden Unterrichtseinheiten werden die Kinder entdecken, dass sich gleichnamige Pole abstoßen und ungleichnamige Pole anziehen. Sie werden einen Eisendraht selbst  magnetisieren und eigenständige Versuche planen und durchführen, über das Arbeiten von Wissenschaftlern nachdenken und so naturwissenschaftliches Arbeiten und Denken erlernen.

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Mit Nüssen Rhythmus bekommen

Grund- und Musikschule kooperieren seit zwei Jahren / Gesang und musikalische Bewegungsspiele

Unbenannt

Billerbeck. (Von Stephanie Dircks, BA). Leo hat eine Lieblingsband – die von seinem Vater. Und der Siebenjährige kann sich durchaus vorstellen, dort selbst einmal mitzumachen. Später einmal. „Wenn mein Papa dafür zu alt ist, dann übernehme ich das wohl“, so der Grundschüler. „Als Sänger.“ Ein Grundstein dafür wird in der Ludgeri-Grundschule gelegt. Gemeint ist damit der Musikunterricht für die Erstklässler. Seit zwei Jahren arbeiten die Grundschule und die kommunale Musikschule Coesfeld-Billerbeck-Rosendahl im Musikunterricht für die Erstklässler zusammen. Sozusagen als Duo. Diese Musik-Kooperation, an der schon rund 200 Schüler teilgenommen haben, kann durch die finanzielle Unterstützung der Bürgerstiftung und des Fördervereins der Grundschule umgesetzt werden.

„Wir haben immer weniger ausgebildete Musikpädagogen“, sagt Schulleiter Alexander Kahlert. „Das ist aber nicht nur an unserer Schule so, sondern ein allgemeines Problem.“ Es sei nur sehr schwer, qualifizierten Musikunterricht anzubieten, wenn die Fachkräfte fehlen. Kahlert: „Musik im alltäglichen Unterricht ist aber ein hohes Gut“ und solle deswegen dauerhaft an der Schule verankert sein.

Eine Pädagogin der Musikschule unterstützt für eine Stunde in der Woche die Klassenlehrerin der i-Dötzchen beim Musikunterricht, der sonst von der Lehrerin, die keine musikpädagogische Ausbildung hat, fachfremd unterrichtet werden müsste. Am Ludgeri-Gebäude ist Gerburg Willing im Einsatz, zu den Kindern ins Johannisgebäude kommt Gesa Wulfhorst. Sie singen mit den Kindern, üben mit ihnen unter anderem Rhythmus- und Taktgefühl. Zudem gibt es musikalische Bewegungsspiele. „Immer passend zur Jahreszeit“, so Gesa Wulfhorst. Deswegen steht gestern auch ein Lied über den Pfefferkuchenmann auf dem Programm. Und: Mit Nüssen, die die Kinder gegeneinander schlagen, üben sie den Rhythmus.

Leo hat das ziemlich viel Spaß gemacht. Und auch seine beiden Klassenkameraden Paul und Lara sind eifrig bei der Sache. Den Dreien gefällt diese Art von Musikunterricht. „Man lernt einfach, Musik zu machen“, sagt Paul. Lara ist schon eine kleine musikalische Expertin. Die Siebenjährige spielt selbst Gitarre.

Im kommenden Sommer läuft die Förderung für das Musikprojekt aus. Die Ludgeri-Grundschule möchte aber nicht auf die Musik-Kooperation in den ersten Klassen verzichten. Damit das Projekt weiterhin umgesetzt werden könne, muss das Finanzielle gesichert sein. Der Förderverein der Grundschule wird einen Förderantrag an die Bürgerstiftung stellen. „Wir würden gerne weiterhin das Projekt unterstützen“, sagt Günter Idelmann, Vorsitzender der Bürgerstiftung. Denn der Bürgerstiftung sei es wichtig, dass der Übergang von der musikalischen Früherziehung in den Kindertageseinrichtungen in der Grundschule bestehen bleibe.

Sicherheit durch Sichtbarkeit

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Die dunkle Jahreszeit hat begonnen. Das Risiko, im Straßenverkehr übersehen zu werden, wächst hierdurch erheblich. Daher sollte sich jeder so auffällig wie möglich kleiden, um nicht zu verunglücken.

Um dieses Risiko den Kindern bewusst zu machen, besuchte Ralf Düesmann, Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizei Coesfeld, jetzt die Erstklässler der Ludgerischule Billerbeck. Dort erklärte er den Schülerinnen und Schülern, dass Kleidung in hellen Farben und mit Reflektoren einen ganz entscheidenden Faktor zur Verkehrssicherheit darstellen. In dieser Jahreszeit, in der die Kinder morgens auf dem Schulweg und nachmittags immer häufiger im Dunkeln unterwegs sind, ist es für sie überlebenswichtig, durch die Auswahl der Kleidungsstücke rechtzeitig gesehen zu werden.

Als Sicherheitsgeschenk erhielten alle Kinder zwei Leuchtfiguren, die von den Eltern auf die Kleidung der Schülerinnen und Schüler aufgenäht werden sollte. Ein Appell von Ralf Düesmann: „Eine Rundumausstattung würde den Kindern noch mehr Sicherheit geben. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihr Kind durch helle und reflektierende Kleidung zu schützen“.

Fortbildung der Ludgerischule und der Kindertageseinrichtungen

Bereits zum 3. Mal fand die gemeinsame Fortbildung aller Kindertagesstätten mit der Ludgerischule am Dienstag, den 18.11.2014 von 17-19 Uhr statt. Frau Prof. Dr. Miriam Leuchter von der Universität Münster hielt einen informativen Vortrag über naturwissenschaftliche Bildung im Übergang von den Kindertagestätten zur Grundschule und bot den Teilnehmern dazu die Möglichkeit, sich einrichtungsübergreifend angeregt und intensiv zu der Gestaltung von Aufgaben und Angeboten in den ersten Bildungsjahren auszutauschen. Somit konnte diese Fortbildung wieder dazu beitragen, die jeweils andere Bildungseinrichtung besser kennenzulernen und so den Übergang für die Kinder noch fließender zu gestalten.

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Bundesweiter Vorlesetag

Seit nunmehr 11 Jahren gibt es den Bundesweiten Vorlesetag in Deutschland. Dieser wurde von den Initiatoren „Die Zeit“, „Stiftung Lesen“ und der „Deutschen Bahn“ ins Leben gerufen, um wieder mehr Begeisterung für das Lesen und besonders das Vorlesen zu wecken. In diesem Jahr besuchte Herr Bernhard Schemmer, Mitglied des Landtages NRW unsere Schule, um den Schülern der Klassen 4a und 4b aus dem von ihm ausgewählten Buch von Erich Kästner, „Das fliegende Klassenzimmer“ vorzulesen. Wir bedanken uns bei Herrn Schemmer für sein Engagement.

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Tischtennis-Schnuppermobil in der Ludgerischule

 

Am Dienstag, d. 18.11.2014 hatte wir das Tischtennis-Schnuppermobil des Deutschen Tischtennisbundes bei uns zu Gast. Das TT-Schnuppermobil ist ein Auto voller Tischtennisutensilien, darunter mehrere Wettkampf-, Midi- und Minitische, unterschiedlich große Schläger und einen Tischtennis-Roboter. Hierbei handelt es sich um eine Ballmaschine, die die Bälle automatisch einspielt. Der Fahrer und Trainer Alexander Murek wurde an diesem Tag durch Mitglieder der Tischtennisabteilung des DJK VfL Billerbeck unterstützt. Nacheinander konnten die vierten Klassen ihre Tischtenniskünste erproben. Die Kinder erlebten eine abwechslungsreiche Sportstunde, die bei vielen die Lust auf mehr Tischtennis weckte.

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Anmeldewochen in der Ludgerischule Billerbeck

Derzeit finden in der Ludgerischule Billerbeck die Anmeldungen für das Schuljahr 2015-2016 statt. Die künftigen Schülerinnen und Schüler werden dabei zur Feststellung der Schulfähigkeit und des Sprachstands in die Schule eingeladen. Durch das persönliche Kennenlernen kann die Schulleitung eine gründliche Erfassung der Lernausgangslage und eine umfassende Beratung der Eltern vornehmen.

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Am Mittwoch war Line mit ihren Eltern beim Anmeldegespräch

 

Radfahrausbildung 2014

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Kurz vor Herbstferien war es wieder mal soweit. Bei schönstem Wetter führten die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen ihre Abschlussfahrt zur Radfahrausbildung durch.

Schon im Vorfeld hatte die Polizei die Fahrräder der Kinder auf ihre Verkehrssicherheit überprüft. Jedes Fahrrad in ordnungsgemäßem Zustand erhielt eine Prüfplakette, die die Kinder stolz an ihrem Fahrrad befestigten. Danach wurde im Unterricht fleißig in Theorie und Praxis geübt. Nach angemessener Übungszeit fand jetzt die Abschlussfahrt statt. Zunächst erledigten die Kinder den theoretischen Teil der Prüfung auf einem Testbogen der Deutschen Verkehrswacht. Anschließend folgte  die Fahrt im Straßenverkehr, bei der die Kinder zeigen sollten, dass sie sich mit dem Fahrrad im Straßenverkehr richtig verhalten und auskennen. Rechtsabbiegen, Linksabbiegen, an einem Hindernis vorbeifahren. Und damit die ganze Sache auch noch mehr Spaß machte, war die Abschlussfahrt mit einem Stadtspiel verbunden, in dessen Verlauf die Kinder Ziele in der Umgebung anfuhren und anschließend Fragen zu den Zielen beantworten mussten. Letztes Ziel war das Gelände der Weißenburg in Billerbeck, wo alle teilnehmenden Kinder, Lehrer und Eltern mit Getränken versorgt wurden.

Erfreulicherweise haben alle Viertklässler erfolgreich an der Radfahrausbildung teilgenommen und sind jetzt stolz auf ihren Fahrradpass.

Ein herzlicher Dank geht an alle Mütter und Väter, die uns bei der Durchführung der Radfahrausbildung tatkräftig unterstützt haben!

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Unsere Fotos zeigen die Schülerinnen und Schüler mit Verkehrssicherheitsberater Ralf Düesmann.

Ein Mandala zum Erntedank

Ein Artikel der Klasse 2E

Im Religionsunterricht haben wir, die Kinder der Klasse 2E, gelernt, dass alle Christen am ersten Sonntag im Oktober das Erntedankfest feiern. Dazu werden die Kirchen an diesem Tag schön geschmückt. Wir danken Gott für seine Gaben, für Sonne und Regen – für seine Schöpfung.

Die Billerbecker Künstlerin Lioba Feld gestaltet immer einen wunderschönen Früchteteppich im Ludgerusstift. Den werden wir uns nach den Herbstferien auf jeden Fall anschauen. Aber auch wir wollten einmal so ein Bild aus Früchten, Gemüse, Beeren und anderen Naturmaterialien legen. Fast alle Kinder haben etwas mit zur Schule gebracht. In einer Schulstunde haben wir die Sachen auf eine Holzplatte gelegt und bunte Tücher darum gesteckt.

 

Erntedank-Mandala 1 Erntedank-Mandala 3

Erntedank-Mandala 4 Erntedank-Mandala 5

Erntedank-Mandala 6 Erntedank-Mandala 7

 

Wir finden: Unser Mandala ist ganz schön geworden!!!

 

Zähne-Fletschen im Karies-Tunnel

Grundschüler bekommen mit besonderer Aktion richtiges Putzen und zahngesunde Ernährung vermittelt

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BILLERBECK. (von Stephanie Dircks, BA).  Großes Gelächter bricht aus. „Guck mal, deine Zunge“, ruft ein Junge. „Und die Zähne – wie die leuchten“, sagt ein anderer. Ja, im Karies-Tunnel schlägt die Stunde der Wahrheit, hier kommt alles ans Schwarzlicht. Die Ludgeri-Grundschüler sehen, ob sie ihre Zähne am gestrigen Morgen auch gründlich geputzt haben. Anlässlich des „Tag der Zahngesundheit“, der am Freitag (25. 9.) ist, besucht der Arbeitskreis Zahngesundheit Coesfeld die Ludgeri-Grundschule. Seit gestern ist der Arbeitskreis, bestehend aus Ulla Bücking, Christiane Lange und Iwona Radünz, mit dem zahnärtzlichen Team Dr. Beate Munkelt, Brigitte Sasse-Holzhinrich und Petra Mende vor Ort. Den Schülern soll richtiges Zähneputzen und zahngesunde Ernährung vermittelt werden. Das Motto: „Gesund beginnt im Mund – ein Herz für Zähne!“

Tom, Justus und Moritz aus der 4b stehen aufgeregt vor dem Tunnel. Iwona Radünz verteilt einen kleinen Tropfen fluoreszierendes Zahnbelag-Färbemittel auf die Zähne. „Ihr braucht keine Angst haben. Das ist Lebensmittelfarbe. Es ist die gleiche Farbe, die auch beispielsweise in Gummibärchen ist. Ihr habt sie alle also schon mal im Mund gehabt“, so die Mitarbeiterin des Arbeitskreises Zahngesundheit. Dann geht der Vorhang auf. Die Jungs betreten den Tunnel, der in Schwarzlicht getaucht ist. Mit gebleckten Zähnen stehen die Kinder vor den an der Seitenwand angebrachten Spiegeln und begutachten das Ergebnis ihres morgendlichen Zähneputzens. Dort, wo die Färbeflüssigkeit leuchtet, gibt es beim Einsatz der Zahnbürste Nachbesserungsbedarf. Also ab zum Zahnputz-Brunnen. Dort werden eifrig unter Anleitungder Experten die Beißerchen geputzt. Brigitte Sasse-Holzhinrich macht es vor – an einem überdimensionalen Gebiss samt Zahnbürste. Anschließend geht es noch einmal durch den dunklen Tunnel. „Wo die Zahnbürste nicht gewesen ist, wird es weiterhin leuchten“, sagt Iwona Radünz vor dem erneuten Gang. Und? Wie sieht das Ergebnis aus? Puh, Tom, Justus und Moritz haben ihre Zähne gut geputzt. Von der Lebensmittelfarbe ist nichts mehr zusehen. Nur noch ein bisschen auf der Zunge. Die drei sind erleichtert. „Das war richtig lustig“, so der neunjährige Tom. „Die Zähne haben so neongelb geleuchtet.“ Auch seine Klassenkameradinnen Judith, Henrike und Marie finden die Aktion witzig. „Man kann sehen, ob man seine Zähne gut geputzt hat oder nicht“, sagt Marie. Neben dem Gang durch den Karies-Tunnel gibt es auch noch die „Zuckerreiche Ausstellung“. Dort wird anschaulich dargestellt, wie viel Zucker sich in verschiedenen Süßigkeiten befindet. „Man darf naschen, aber mit Vernunft“, so Dr. Beate Munkelt. Außerdem finden noch die zahnärztlichen Reihenuntersuchungen der Unteren Gesundheitsbehörde statt. Jedes Jahr findet die Aktion an einer anderen Grundschule im Kreis statt. Dieses Mal eben an der Ludgeri-Grundschule. Und das bereits zum zweiten Mal.

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